20. Mai 2021

Better Together

Feines Selfmade-Essen tut Körper und Seele gut. Am allerbesten schmeckts, wenn gemeinsam gekocht und zusammen gegessen wird. Bei uns im Kochatelier werden nicht nur die Geschmackssinne angeregt – es wird probiert, kreiert, interagiert und ganz nebenbei der Teamgeist gefördert. Wie das geht?

No 1: Kochen ist gut für die Gesundheit

Wer kochen kann lebt gesünder – sagen zumindest Dutzende von Studien. Das Gute daran? Es ist nie zu spät den Kochlöffel in die Hand zu nehmen und drauflos zu kochen, denn sowohl bei jungen wie auch bei älteren Menschen wurden positive Effekte im Bezug auf die Gesundheit gemessen. Das Vorgehen spielt dabei keine Rolle: Einige sind gut im Improvisieren und Ausprobieren, andere setzen auf klaren Anweisungen und Rezepte.

(Can't cook, won't cook: A review of cooking skills and their relevance to health promotion. Caraher & Lang. 1999.)

«Der Erwerb von Kochkenntnissen fördert nicht nur die Entwicklung der Gesundheit junger Menschen, sondern auch ihre soziale und emotionale Entwicklung.»

(Can't cook, won't cook: A review of cooking skills and their relevance to health promotion. Caraher & Lang. 1999.)

No 2: Kochen fördert Teamgeist und Zusammenhalt

Egal, ob mit Arbeitskollegen, besten Freunden oder der Grossfamilie: Teamkochen im cleveress Kochatelier schweisst zusammen und deckt ganz neue, spannende Seiten bei allen Beteiligten auf. Die gemütliche Atmosphäre im Kochatelier lockert selbst angespannte Büroschultern und bringt stille Wasser in Bewegung – das wissen wir von cleveress aus erster Hand! Und das Allerbeste: Gemeinsam kochen macht nicht nur gesund, sondern auch glücklich.

(Connecting in the Kitchen: An Empirical Study of Physical Interactions while Cooking Together at Home. Paay et al. 2015.)

«Wenn Menschen in einer Küche zusammenkommen, um gemeinsam zu kochen, geht es um mehr als nur um die Produktion von Lebensmitteln - es geht darum, zusammen zu sein, einander zu helfen, Geschichten auszutauschen und dazu beizutragen, dass allmählich eine gemeinsame Mahlzeit entsteht.»

(Connecting in the Kitchen: An Empirical Study of Physical Interactions while Cooking Together at Home. Paay et al. 2015.)
(Psychosocial Benefits of Cooking Interventions: A Systematic Review. Farmer et al. 2018.)

«Stationäre und gemeindenahe Kochinterventionen ergaben positive Einflüsse auf Sozialisation, Selbstwertgefühl, Lebensqualität und Affekt.»

(Psychosocial Benefits of Cooking Interventions: A Systematic Review. Farmer et al. 2018.)

No 3: Besser kochen mit frischen Zutaten

Die Auswertung des sechsten schweizerischen Ernährungsberichts (2012) zeigte, dass mangelnde Kochkenntnisse und Übergewicht in direktem Zusammenhang stehen, da öfter auf Fertigmahlzeiten zurückgegriffen wird. Seit einigen Jahrzehnten überlassen wir die Entscheidung über die Wahl unseres Essens immer öfter der Lebensmittelindustrie und legen somit unsere Gesundheit in deren Hand. In der Schweiz sind heute 42% der Erwachsenen übergewichtig oder gar fettleibig (adipös). Dies einerseits aufgrund mangelnder Bewegung, aber auch weil wir zu viel Fett, Zucker und Fleisch und zu wenig nährstoffreiche, aber kalorienarme Lebensmittel essen. In fast jedem halbfertigen „Convenience“ oder ganzfertigen „Ready-To-Eat“-Produkt stecken versteckte Fette sowie Zucker und Geschmacksverstärker, die uns dazu verleiten, noch mehr zu essen. Gleichzeitig sind solche Convenience-Produkte aufgrund der mangelhaften Zusammensetzung nicht sättigend, unser Magen knurrt nach zwei Stunden bereits wieder.

Nimm den Kochlöffel zur Hand

Wir müssen unbedingt wieder lernen, wie befriedigend und wohltuend selbstgekochtes Essen ist. In unseren Workshops und Teamkochen steht all das im Vordergrund:

  • “from scratch” – Mahlzeiten von Grund auf zubereiten
  • “enjoyment” – leckeres, selbstgemachtes Essen macht glücklich
  • “healthy” – gesund und ausgewogen zusammengestellte Menüs
  • “eye-catcher” – farblich kombiniert und schön angerichtet
  • “plant based” – überwiegend pflanzliche und lokale Produkte
  • “simple” – alles ist zu Hause einfach nach zu kochen
  • “fun” – gemeinsam kochen macht Spass und fördert den Teamgeist

Wir freuen uns auf euch!

Beatrice & Manuela

Quellen

Can’t cook, won’t cook: A review of cooking skills and their relevance to health promotion. (Caraher & Lang. 1999.)

Connecting in the Kitchen: An Empirical Study of Physical Interactions while Cooking Together at Home. (Paay et al. 2015.)

Psychosocial Benefits of Cooking Interventions: A Systematic Review. (Farmer et al. 2018.)

Something from the oven. New York: Penguin; 2004. S. 252-3 (Shapiro L. 2004.)

Sechster schweizerischer Ernährungsbericht. S. 117 (BAG. 2012.)

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/gesundheitsfoerderung-und-praevention/koerpergewicht/uebergewicht-und-adipositas.html#:~:text=Die%20Zahl%20der%20%C3%BCbergewichtigen%20und%20adip%C3%B6sen%20Erwachsenen%20und,15%20Prozent%20der%20Kinder%20und%20Jugendlichen%20sind%20%C3%BCbergewichtig%2Fadip%C3%B6s. (abgerufen am 22.10.2020)